Feuerwehren des Marktes Biberbach proben den Ernstfall

18. Mai 2026
Aus dem Dorfleben
Mit einer groß angelegten Gemeinschaftsübung haben die Feuerwehren des Marktes Biberbach erneut ihre Einsatzbereitschaft und die gute Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Rund 100 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus mehreren Ortsteilen probten dabei unter realitätsnahen Bedingungen den Ernstfall. Ziel der Übung war es, das koordinierte Vorgehen bei einem größeren Schadensereignis zu trainieren und die Abläufe zwischen den einzelnen Wehren weiter zu festigen.

Die diesjährige Großübung der Feuerwehren des Marktes Biberbach, am 13. Mai fand unter der Federführung der Freiwilligen Feuerwehr Affaltern statt. Der Ausrichter der gemeinsamen Einsatzübung wechselt jedes Jahr zwischen den beteiligten Wehren. Als Übungsobjekt diente das Anwesen Sattler in Salmannshofen, das in der Umgebung besser als „Mühle Salmannshofen“ bekannt ist.
Angenommen wurde ein Brand mit mehreren vermissten Personen. Die Einsatzleitung übernahm die Feuerwehr Feigenhofen als zuerst eintreffende Wehr. Für Einsatzleiter Stefan Sontheimer galt es, die anrückenden Kräfte aus Biberbach, Eisenbrechtshofen, Affaltern und Markt Biberbach zu koordinieren und die verschiedenen Einsatzabschnitte einzuteilen.
Die Feuerwehren aus Affaltern und Eisenbrechtshofen begannen umgehend mit der Personenrettung unter Atemschutz. Dabei stießen die Einsatzkräfte im Gebäudeinneren auch auf zusätzliche Gefahrenquellen wie Gasflaschen und Kraftstoffbehälter, die entsprechend gesichert werden mussten.
Zeitgleich begann die Feuerwehr Feigenhofen damit, das angrenzende Wohnhaus vor einem möglichen Übergreifen der Flammen zu schützen. Die Wehren aus Biberbach und Markt errichteten währenddessen eine zweite Wasserversorgung aus dem Biberbach und verlegten eine lange Schlauchleitung entlang der Kreisstraße A12. Dadurch konnte ein weiterer Außenangriff aufgebaut werden.
Unter den wachsamen Augen von Kreisbrandinspektor Tom Mair sowie des neuen Biberbacher Bürgermeisters Christian Schuster wurde die Übung aus sicherer Entfernung beobachtet und verfolgt.
Im Anschluss bedankten sich beide bei den rund 100 Einsatzkräften für ihr großes Engagement und die geopferte Freizeit im Dienst der Bürgerinnen und Bürger. Ein besonderer Dank galt außerdem Robert Sattler für die Bereitstellung des Übungsobjektes sowie Mathias Burger für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Einsatzübung.

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